Prof. Dr. Gerd Schwerhoff (TU Dresden) - Gesellschaft wird nicht mehr als gerecht empfunden, alles scheint aus dem Leim zu gehen. Zeit, einen Blick zu werfen auf die Vorstellungen von 'gerechter Ordnung'. Welche Vorstellungen hatten und haben die Griechen der Antike, Bauern in der Frühen Neuzeit, Schweden im 20. Jahrhundert oder Theologen davon, was 'gerecht' sei oder wie die Gesellschaft gerecht geordnet sein sollte? Die Ringvorlesung soll ein Gefühl dafür geben, wie vielschichtig Vorstellungen einer 'gerechten' Ordnung sein konnten und sind - und welche Anstrengungen man unternehmen muss, um sie zu verwirklichen.
Organisator: Institut für Geschichte