Schloss - Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Ein Museum, drei Häuser und ein Garten

Das Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte besteht aus drei Museen: dem Oldenburger Schloss, dem Augusteum und dem Prinzenpalais. Im Oldenburger Schloss befinden sich auf drei Geschossen rund 800 kulturgeschichtliche Exponate. Sie zeigen die Vielfalt und Besonderheit des Oldenburger Landes im Verlauf der Jahrhunderte, ausgehend vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. 
Das ursprünglich als Wohnsitz für die Enkel des Oldenburgischen Herzogs Peter Friedrich Ludwig ab 1821 erbaute Prinzenpalais beherbergt die Galerie Neue Meister mit Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. 1867 wurde das Augusteum als erstes Kunstmuseum Oldenburgs eröffnet. Seit einem Jahr beherbergt das frisch sanierte Gebäude wieder die Galerie Alte Meister. Zum Museum gehört auch der Oldenburger Schlossgarten, der zu den bedeutendsten historischen Parks in Norddeutschland zählt. 


Das Schloss

Mittelalterliche Handschriften und Elfenbeinschnitzereien, Jugendstilensembles und Bauhausdesign sind die Höhepunkte der Ausstellung. Einige der historischen Repräsentationsräume im Schloss sind bis heute erhalten. Dazu gehören das Antiquarium, das ovale Empfangszimmer, das Turmzimmer, der Blaue, Rote und Grüne Salon, der Strack-Saal, der Thronsaal, der Weiße Saal, der Marmorsaal, das Idyllenzimmer und der Schlosssaal in der Belle Etage des Oldenburger Schlosses.

Das Prinzenpalais

Der klassizistische zweigeschossige Bau präsentiert von der Romantik bis zum Expressionismus die Entwicklung der Bildenden Kunst in Deutschland. Die Höhepunkte der Ausstellung sind die Arbeiten der Worpsweder Künstlerkolonie, Gemälde der deutschen Impressionisten sowie ein bedeutender Bestand an expressionistischen Werken der Künstlergruppe „Brücke“. 

Das Augusteum

Das Augusteum, gebaut im Stil eines florentinischen Palaststils, beherbergt eine der traditionsreichsten Sammlungen klassischer Malerei in Deutschland mit 200 Gemälden. Der Schwerpunkt der Ausstellung ist italienische, niederländische, französische und deutsche Malerei vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Johann Heinrich Wilhelm Tischbein landete auf seiner Flucht vor der Französischen Revolution in Oldenburg und wirkte hier als Hofmaler. Seine Privatsammlung von über 80 Barockgemälden bildet den Kern der Galerie.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten für Schloss - Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg
MontagGeschlossen
Dienstag10:00–18:00 Uhr
Mittwoch10:00–18:00 Uhr
Donnerstag10:00–18:00 Uhr
Freitag10:00–18:00 Uhr
Samstag10:00–18:00 Uhr
Sonntag10:00–18:00 Uhr

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zum Schloss - Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

Tolle Exponate, schönes Schloss. Als ich dort war, gab es zudem eine Ausstellung mit Werken von Marc…
Anonym
12.06.2016
Ein Museum mit einer angenehmen intimen Atmosphäre, interessanten Sonderausstellungen und einem…
Anonym
01.06.2016
Sehr übersichtliche, also gut ausgewählte Sammlung, die klug auf übersichtlichen Tafeln kommentiert…
Anonym
03.02.2013
Anonym
27.07.2017
Anonym
21.07.2017