<a href="https://maps.google.com/maps/contrib/104471309376738530110/photos">Gunnigunde Thasos</a>, © google

Augusteum

Ein Museum, drei Häuser und ein Garten

Das Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte besteht aus drei Museen: dem Oldenburger Schloss, dem Augusteum und dem Prinzenpalais. Im Oldenburger Schloss befinden sich auf drei Geschossen rund 800 kulturgeschichtliche Exponate. Sie zeigen die Vielfalt und Besonderheit des Oldenburger Landes im Verlauf der Jahrhunderte, ausgehend vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. 

Das Augusteum

Das Augusteum, gebaut im Stil eines florentinischen Palaststils, beherbergt eine der traditionsreichsten Sammlungen klassischer Malerei in Deutschland mit 200 Gemälden. Im 270 Quadratmeter großen Erdgeschoss ist jetzt die Dauerausstellung die Sammlung „Alte Meister“ zu sehen. Rund 80 Werke, darunter internationale Spitzenstücke, sind dort platziert. Der Schwerpunkt der Ausstellung ist italienische, niederländische, französische und deutsche Malerei vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Johann Heinrich Wilhelm Tischbein landete auf seiner Flucht vor der Französischen Revolution in Oldenburg und wirkte hier als Hofmaler. Seine Privatsammlung von über 80 Barockgemälden bildet den Kern der Galerie.

Deckengemälde im Treppenhaus

Bei einem Blick ins Treppenhaus kann man das wundervolle Deckengemälde entdecken, das 1878 vom in Oldenburg geborenen Wiener Akademiemaler Christian Griepenkerl vollendet wurde. Dargestellt wird die Venus Urania als das Ideal aller Schönheit, umgeben von vier Bildern aus der Prometheussage (in der griechischen Mythologie wird er oft als Schöpfer der Menschen und Tiere bezeichnet).

Geschichte

Das 1867 fertiggestellte Augusteum in Oldenburg zählt zu den ersten Museumsbauten in Norddeutschland. Die Entstehung geht auf den Oldenburger Großherzog Nikolaus Friedrich Peter (1827–1900) zurück. Er widmete es seinem Vater, Paul Friedrich August (1783–1853), wodurch der Museumsbau seinen Namen erhielt. Den Grundstock der Sammlung legte Herzog Peter Friedrich Ludwig (1755–1829) mit seiner privaten Bildersammlung. Erweiterung erfuhr die Sammlung unter Nikolaus Friedrich Peter. Er hatte eine besondere Leidenschaft für Gemälde. Das Schloss wurde ihm irgendwann zu klein. Da kam ihm die Idee, für seine Kunstwerke ein Museum zu bauen, damit auch alle Bürger Oldenburgs die Gemälde anschauen konnten. Der Architekt Ernst Klingenberg machte gerne Urlaub in Italien. Den Stadtpalast in Florenz fand er so toll, dass er diesen als Vorbild für den Bau des Augusteums nahm.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten für Augusteum
MontagGeschlossen
Dienstag10:00–18:00 Uhr
Mittwoch10:00–18:00 Uhr
Donnerstag10:00–18:00 Uhr
Freitag10:00–18:00 Uhr
Samstag10:00–18:00 Uhr
Sonntag10:00–18:00 Uhr

Online Bewertungen

zum Augusteum

Sehr günstig. Tolle Exponate!
Anonym
12.06.2016
Anonym
22.09.2017
Anonym
17.08.2017
Anonym
12.02.2017
Anonym
20.01.2017