Oldenburger Schloss

Im Oldenburger Schloss residierten in den vergangenen Jahrhunderten die Grafen, Herzöge und Großherzöge, deren Residenzgeschichte mit dem Ersten Weltkrieg zu Ende ging. Seit 1921 ist es Teil des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte. Die vormals privaten Großherzoglichen Sammlungen bilden einen wesentlichen Grundstock für das heutige Museum. Historisches Mobiliar und zahlreiche Kunstgegenstände verdeutlichen das Selbstverständnis der Großherzöge als Kunstsammler und Mäzene. Der erste Hofmaler und Galerieinspektor Johann Wilhelm Tischbein (1751-1829) gestaltete unter anderem den Idyllenzyklus, der mit über 40 Gemälden vollständig erhalten ist. 


Das Bauwerk

Das Schloss veränderte im Laufe der Jahrhunderte häufig sein Äußeres. Gegründet wurde es einst auf einer mittelalterlichen Niederungsburg, die um 1100 von den Grafen von Oldenburg zur Kontrolle einer Fernhandelsstraße von Westfalen nach Ostfriesland angelegt worden war. Beeindruckend ist die Fassade, in der sich 400 Jahre europäische Baugeschichte widerspiegeln. 
Insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert gab es viele Erweiterungen und Umbauten zu einer repräsentativen Residenz. Graf Anton Günther plante nach dem Vorbild italienischer Stadtpalazzi. Die letzten Reste der mittelalterlichen Burg mussten im 18. Jahrhundert wegen Baufälligkeit abgetragen werden. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Burggraben größtenteils zugeschüttet. Während der dänischen Regierungszeit wurde das Schloss um einen Festsaal erweitert. Ab 1817 fügte Herzog Peter Friedrich Ludwig einen weiteren Flügel für Hofküche und Bibliothek sowie zwei Wagenremisen an. 
 

Die Innenräume 

Auch einige der historischen Repräsentationsräume im Schloss sind bis heute weitestgehend erhalten. Unter dem Regenten Herzog Peter Friedrich Ludwig (1755-1829), Ziehsohn der Zarin Katharina II. von Russland, wurde das Schloss innen klassizistisch umgestaltet. Großherzog Paul Friedrich August entwarf im Jahr 1836 das ovale Empfangszimmer am heutigen Museumseingang. Es zählt zu den Kostbarkeiten des Oldenburger Schlosses und den beeindruckendsten Beispielen spätklassizistischer Raumkunst in Norddeutschland.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten für Oldenburger Schloss
MontagGeschlossen
Dienstag10:00–18:00 Uhr
Mittwoch10:00–18:00 Uhr
Donnerstag10:00–18:00 Uhr
Freitag10:00–18:00 Uhr
Samstag10:00–18:00 Uhr
Sonntag10:00–18:00 Uhr

Online Bewertungen

zum Oldenburger Schloss

Die Ausstellungen sind immer sehr schön arrangiert und ein Blick in die Räumlichkeiten des Schlosses…
Anonym
13.06.2017
Sehr schöner Platz
Anonym
30.06.2017
Oldenburg Classics vom 26. - 28.5.2017, eine tolle Veranstaltung. Der MSC Oldenburg hat wieder eine…
Anonym
28.05.2017
Sehr interessante Dauerausstellung. Führung braucht es nicht unbedingt.
Anonym
23.07.2017
Schönes Schloß lohnt sich anzusehen. Personal aufmerksam. Ein Besuch wert
Anonym
07.05.2017