Mit dem Limes errichteten die Römer eine bis heute sichtbare Grenze zwischen dem Römischen Reich und den „barbarischen Horden“. Der Gegensatz zwischen Zivilisation und unzivilisiertem Hinterland hätte kaum drastischer sein können. Fakt ist, wir Menschen lieben einfache Erklärungsmuster. Genau aus diesem Grund denken wir über die römisch-germanische Beziehung als Sinnbild absoluter und inniger Feindschaft. Dabei vernachlässigen wir die komplexen und beiderseitig fruchtbaren Nuancen zu Gunsten einfacher Erklärungsmuster. Diese Führung nimmt sich der Aufgabe an ein tieferes Verständnis für das Verhältnis zwischen Römern und Germanen zu entwickeln.
Durchführung: Thomas Götze
Kosten: Museumseintritt + 4 Euro für Erwachsene
Anmeldung: Nicht erforderlich