19 Uhr Begrüßung durch Prof. Dr. Claire Schaub-Moore,
1. Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg K.d.ö.R.,
und Paula von Sydow, Leitung Kulturbüro Stadt Oldenburg
Grußworte
Prof. Dr. Gerhard Wegner, Niedersächsischer Landesbeauftragter
gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens
Stadtrat Holger Denckmann, Dezernent für Schule, Sport,
Kultur und Gebäudewirtschaft
Eröffnungsvortrag von Dr. Annette Leo
Beargwöhnt und herausgehoben:
Jüdinnen und Juden in der DDR
In ihrem Vortrag gibt die Historikerin und Publizistin Dr. Annette
Leo einen Einblick in die Situation der überlebenden Jüdinnen
und Juden in Deutschland von 1945 bis 1989. Sie beleuchtet den
widersprüchlichen Neubeginn von jüdischem Leben in der Sowje
tischen Besatzungszone und widmet sich den tiefen Einschnitten
in die Entwicklung, die sowohl durch den Kalten Krieg, die Teilung
Deutschlands und Berlins als auch durch die stalinistischen Säu
berungen verursacht wurden, die 1952/53 eine deutlich antisemi
tische Richtung bekamen.
Darüber hinaus geht sie der Frage nach, welchen Stellenwert der
Holocaust in der Erinnerungspolitik der DDR einnimmt und wie
mit den Überlebenden umgegangen wurde. Dabei bezieht sie die
große Gruppe der säkularen Jüdinnen und Juden ein, von denen
viele bewusst nach Deutschland zurückkehrten, um sich für den
Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft zu engagieren.
Sektempfang zum Ausklang der Veranstaltung
Weitere Informationen
Termine
- 02.06.2026 ab 19:00 Uhr
Veranstalter
Arbeitsstelle "Interkulturelle Jüdische Studien", Leo-Trepp-Lehrhaus der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg
XXX Oldenburg
http://www.jg-ol.de/leo-trepp-lehrhaus/
Eintritt
- frei
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