Ein Blick in die Bergstraße im Oldenburger Nikolaiviertel., © OTM/ Verena Brandt

Nikolaiviertel

Das alte Stadtquartier „Nikolai-Viertel“ bildet einen idyllischen Gegenpol zur Fußgängerzone. An den mit Kopfstein gepflasterten Straßen, den wohl ältesten der Stadt, haben sich viele kleine und feine Geschäfte angesiedelt. Hier spürt man Ruhe und Gelassenheit mit besonderem Angebot – von Brillen, hochwertiger Mode, Schmuck, fairem Handel und schönen Dingen für Haus und Garten bis hin zum gemütlichen Café. Die Straßen "Kleine Kirchenstraße", "Bergstraße", "Nikolaigang" und der Lambertihof ergeben das Nikolaiviertel.

Geschichte des Viertels

Die St. Nikolaikirche gab diesem Quartier seinen Namen. Sie war die älteste Kirche Oldenburgs (1237 erstmals erwähnt). 1872 wurde sie wegen Baufälligkeit abgerissen.Bei der Neupflasterung des Nikolaiviertels wurden die Fundamente der Kirche wiederentdeckt und der Standort heute in der Pflasterung gekennzeichnet. 
Dort wo heute der Lambertihof ist, befand sich früher Oldenburgs Markthalle.

Die Bergstraße ist wohl die romantischte und meist fotografierteste Straße Oldenburgs. Zudem führt Sie hinauf zum höchsten Punkt der Fußgängerzone, stolze 7,30 Meter über dem Meer. In früheren Zeiten waren hier viele Handwerksbetriebe ansässig. 

Der Nikolaigang als Durchgang zur Gaststraße entstand erst sehr viel später in den 70er Jahren.