Blick auf den Eingang zur Einkaufspassage Herbartgang., © OTM/ Verena Brandt

Herbartgang und Waffenplatz

Herbartgang

Die Einkaufspassage Herbartgang bezeichnet sich selber passenderweise als Wohnzimmer der Innenstadt. Auf Initiative der Werbegemeinschaft, einem Zusammenschluss der Geschäftsinhaber aus dem Herbartgang, soll die Passage zu einem Ort weiterentwickelt werden, in dem man nicht nur einkaufen kann, sondern Gastronomie, Kulturangebote und Events zum Verweilen einladen. 

Entstanden ist der Herbartgang in den 1960er Jahren. Damals planten Architekten und Künstler gemeinsam den Herbartgang. So zieren noch heute bespielsweise zahlreiche Mosaiken und andere Elemente des verstorbenen Künstlers Georg Schmidt-Westerstede den Herbartgang. Anschauen über die Website der Werbegemeinschaft: www.herbartgang.de

Waffenplatz

Wenn man von der Fußgängerzone durch den Herbartgang geht erreicht man den Waffenplatz. Heute ist er ein wichtiger Eingangspunkt zur Innenstadt, doch das war er nicht immer. Nach dem Stadtbrand 1679 wurden hier Baracken für die dänische Garnison errichtet. Später wurden darin die Armen und Kranken untergebracht. Nach dem Abriss der Baracken wurden Im Revolutionsjahr 1848 auf diesem Platz die Waffen für die Bürgerwehr ausgegeben. Daher stammt der Name Waffenplatz. Nachdem er lange Zeit als Parkplatz diente, hat sich hier heute ein neues Quartier entwickelt mit einer hochwertigen Mischung aus Einzelhandel, Gastronomie sowie Büroflächen für innovative Unternehmen. Dort wo früher noch Autos parkten, präsentiert sich heute eine Grünfläche mit einem Kinderspielplatz.