<a href="https://maps.google.com/maps/contrib/118315964614706412004/photos">Oldenburgisches Staatstheater</a>, © google

Oldenburgisches Staatstheater

Das Oldenburgische Staatstheater empfängt Gäste schon von weitem mit seiner großen Kuppel, die seit 1893 die Silhouette der Stadt prägt. Der imposante Bau besticht durch seinen antiken Säulenvorbau und die neubarocke Innenausstattung, insbesondere des Großen Hauses. Hier ist Platz für die große Oper, für Konzerte und für Schauspielinszenierungen mit aufwändigen Bühnenbildern. Im angrenzenden Kleinen Haus haben vor allem das Schauspiel und die Niederdeutsche Sparte mit der August-Hinrichs-Bühne ihre künstlerische Heimat. Der Spielraum dagegen ist die Hauptspielstätte des Jungen Staatstheaters. Jüngste Spielstätte ist die „Exerzierhalle“ am Pferdemarkt – ein außergewöhnlicher Ort mit besonderer Bühnensituation und vor allem für moderne Theaterformen und Veranstaltungen geeignet. Ausgangspunkt für den Spielplan ist der Anspruch, Stellung zum gesellschaftspolitischen Geschehen zu beziehen sowie die ausgeprägte Leidenschaft, Kunst von großer Schönheit und Prägnanz zu produzieren. 30 Premieren und 19 Wiederaufnahmen sowie vier Festivals hält die Spielzeit 2016/17 des Oldenburgischen Staatstheaters bereit.
Platz nehmen dürfen Theaterfreunde auch im Theatercafé: dienstags bis freitags von 10:00 - 18:00 Uhr und samstags von 10:00 -14:00 Uhr ist es für jedermann parallel zur Theaterkasse geöffnet.
 

Geschichte

Dem Oldenburger Hofrat Ludwig Starkloff ist es zu verdanken, dass 1832 beschlossen wurde ein Theater zu errichten. Zunächst wurde ein einfaches hölzernes Schauspielhaus errichtet, das Eigentum des beauftragten Zimmermeisters war. 1833 wurde das Theater mit der komischen Oper "Der Schnee" eingeweiht. Das mit dem Privatbesitz gefiel den Oldenburgern jedoch gar nicht und im Sommer 1834 wurde das Theater "großherzogliches Eigentum". Das Hoftheater wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom damaligen Oldenburger Hofbaumeister Gerhard Schnitger vollendet, als ein im italienischen Renaissancestil gehaltenen Bau. Durch ein Feuer, brannte es jedoch im November 1891 nieder. Das im neubarocken Stil wiederaufgebaute Theater wurde 1893 eröffnet, erweitert durch eine Kuppel. Im November 1918 dankte der letzte Großherzog ab und das Theater wurde im darauffolgenden Jahr in Oldenburgisches Landestheater umbenannt. Der Staat Oldenburg übernahm das Gebäude. Durch den Finanzausgleich zwischen Ländern und Gemeinden trägt es seit 1938 den Titel Oldenburgisches Staatstheater. 

 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten für Oldenburgisches Staatstheater
MontagGeschlossen
Dienstag10:00–18:00 Uhr
Mittwoch10:00–18:00 Uhr
Donnerstag10:00–18:00 Uhr
Freitag10:00–18:00 Uhr
Samstag10:00–14:00 Uhr
SonntagGeschlossen

Online Bewertungen

zum Oldenburgisches Staatstheater

Tolles Theater mit viel flär!Ìmmer ein Besuch wert!Die Filmfestspiele sind Klasse!
Anonym
28.09.2017
Kleines aber feines Theater. Innen viel Gold und Plüsch. Es gibt auch Stehplätze. Leider eine sehr…
Anonym
30.04.2017
Tolle CARMEN-Aufführung gesehen. Super!
Anonym
03.10.2017
Oftmals sehr gute Darbietungen und schauspielerische Leistungen; leider sind manche Stücke viel zu…
Anonym
20.08.2017
Interessante Aufführungen mit guten Künstlern. Mundart Schauspiel, Oper, Musical, Balletttage, ein…
Anonym
29.09.2017