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Landtag des Großherzogtums, Oldenburg

Der „Alte Landtag“ wurde am 9. November 1916 eingeweiht. Heute verwaltet die Polizeidirektion Oldenburg dieses Bauwerk. Das Landtagsgebäude und das unmittelbar daneben stehende Staatsministerium sind historische Regierungsgebäude. Beide Gebäude wurden im Auftrag des damals bestehenden Großherzogtums in den Jahren 1912 bis 1916 mit Hilfe des Architekten Paul Bonatz errichtet. Der Platz an dem die Gebäude stehen, ist der Theodor-Tantzen-Platz. Benannt nach Theodor Tantzen, dem ersten Ministerpräsidenten des Freistaates Oldenburg, der nach dem ersten Weltkrieg gegründet wurde. 

Geschichte

Seit 1848 gab es einen Oldenburgischen Landtag für das Großherzogtum Oldenburg mit dem Herzogtum Oldenburg, dem Fürstentum Lübeck und dem Fürstentum Birkenfeld, die seit 1919 Landesteile im Freistaat Oldenburg waren. Damals tagte der Landtag in den Militärgebäuden am Pferdemarkt. Der Freistaat Oldenburg bestand bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges. 1933 gewann dann auch in Oldenburg die nationalsozialistische Partei die absolute Mehrheit. Die Stadtverwaltung verlor im Zuge dessen ihre Entscheidungsmacht über kommunale Angelegenheiten. Nach dem Kriegsende hielt die Oldenburgische Landesregierung unter Ministerpräsident Theodor Tantzen Einzug. Mit Gründung des Landes Niedersachsen im November 1946 kam das endgültige aus für den Landtag. Oldenburg wurde zum Verwaltungsbezirk und verlor seine Selbstständigkeit. 1978 wurde der Verwaltungsbezirk aufgelöst und das Oldenburger Ministerium diente als Hauptgebäude für die Bezirksregierung Weser-Ems mit den Regierungsbezirken Aurich und Osnabrück. Der „Verwaltungssitz“ des Weser-Ems-Bezirkes war Oldenburg. Am 1. Januar 2005 wurden alle Regierungsbezirke des Landes Niedersachsen aufgelöst. Durch Beschluss der Landesregierung gibt es nun in Oldenburg eine Regierungsvertretung.

Heute befindet sich im damaligen Staatsministerium das Landesbehördenzentrum mit sieben Verwaltungseinrichtungen. Außerdem die Polizeidirektion, das staatliche Gewerbeaufsichtsamt, die Wasserschutzpolizei, das Niedersächsische Landesarchiv, das Landesamt für Statistik und Kommunikationstechnologie und das Neue Hanse Interregio. Zum anderen ist dort noch ein kleiner Teil der Regierungsvertretung zu finden, wie zum Beispiel das Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit oder das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung.

Das Landtagsgebäude wird heute für kulturelle Zwecke genutzt. Es befinden sich dort Schulungsräume und es besteht noch ein Plenarsaal, in dem Debatten stattfinden. Außerdem gibt es auch noch eine Kantine.

 

 

Online Bewertungen

zum Landtag des Großherzogtums, Oldenburg

Als Kulisse für Fotoshoots gut geeignet. Die ganze Anlage wirkt allerdings etwas trist und lieblos…
Anonym
27.07.2019
Das Gebäude ist mega schön und die Räume dazu auch🙂
Anonym
08.06.2019
War dort auf einer Tagung. Dieser Ort ist für solch eine Veranstaltung sehr gut geeignet
Anonym
14.03.2019
Sehr schönes Plätzchen zum Entspannen
Anonym
09.04.2019
Sauber und ordentlich alles. Ein schönes Fleckchen Oldenburg am Dobbenteich.
Anonym
23.11.2018