Wasser, Eisenbahn, Frauenbewegung? Jeden ersten Dienstag im Monat greift ein/e andere/r Spezialist:in ein Thema auf. Spätestes danach sind Sie bereit fürs gemeinsame Fachsimpeln!
Kolonialgeschichte ist auch Teil der Oldenburger Stadtgeschichte. Anhand ausgewählter Objekte in der Dauerausstellung sprechen die Ethnologin Evelyn Kloos und die Provenienzforscherin Hannah Romstedt über die koloniale Vergangenheit der Stadt und was davon heute noch sichtbar ist und was nicht.
Dienstag, 1. September, 16.30 Uhr
Kosten pro Person: 6 Euro zzgl. Eintritt
Tickets erhalten Sie im Foyer an der Museumskasse oder in unserem Ticketshop. Die Teilnehmendenzahl ist auf 15 begrenzt.
Expertinnen:
Evelyn Kloos ist Ethnologin, kuratierte 2005 die Sonderausstellung “Das Somali-Dorf in Oldenburg 1905 – eine vergessene Kolonialgeschichte?” am Landesmuseum Natur und Mensch im Rahmen des “Jahrhundertschritt 05” zum 100-jährigen Jubiläum der Landesausstellung. Sie ergänzt ihre Forschung aktuell um neue Forschungsergebnisse.
Hannah Romstedt ist Provenienzforscherin, untersuchte in mehreren vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekten zu kolonialer Erwerbskontexte außereuropäischer Sammlungsbestände in thüringischen und sächsischen Museen. Aktuell bearbeitet sie im Rahmen von MUSEALOG die Textilsammlung des Stadtmuseums Oldenburg.
