Ritualwerkstatt

Ritual leitet sich vom lateinischen „Ritus“ ab, womit insbesondere religiöse Bräuche oder Sitten wie Zeremonien bezeichnet wurden. Rituale laufen meist nach spezifischen Regeln und Abläufen ab, finden in Gemeinschaft(en) statt und haben selten eine Bedeutung für das alltägliche Leben. Dabei sind in der Psychologie Rituale ein elementarer Bestandteil unseres Lebens. Erlernte Praktiken, Routinen oder Abläufe sind individuelle Rituale, die mit anderen geteilt oder alleine durchgeführt werden können. Insbesondere bei Kindern werden Rituale als wichtig erachtet, um Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. Doch auch Erwachsene können Selbstkontrolle und -Ermächtigung durch Rituale lernen. Zudem können durch Rituale Stress und Ängste abgebaut und kooperative Handlungen angeregt werden. Eben hier wollen wir ansetzen und in diesem Workshop die eigenen Rituale erforschen, vielleicht neue etablieren und lernen, wie und warum Riten unser alltägliches wie gesellschaftliches Leben beeinflussen.

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