Damit die gedehnten Gewebestrukturen den Dehnungsimpuls wirkungsvoll integrieren und damit Elastizität und Stoffwechselbereitschaft der Gewebe erhalten werden / gesteigert werden, braucht es 1. langes, ruhige Dehnen. Nur so berechnet das Gehirn nach der Übung neu, was es für eine gute Körperstatik braucht.
2. Dehnen mit Hingabe. Fördert die Bereitschaft innerhalb des Gewebes den Dehnungsimpuls wirklich zu integrieren, sich für neue Gewebestruktur oder -spannung zu öffnen. Weiterer Schritt zur Integration. Kein Zurückswitchen in den vorherigen Zustand der (Über-)Spannung.
3. Dehnen durch Vorstellungskraft. Wir stellen uns vor, an einem peripheren Körperbereich gezogen zu werden und geben uns dem Zug hin. Auf diese Weise geben die gedehnten Strukturen immer nur soweit nach, wie sie es in diesem Moment auch können.
4. Dehnen in der Reihenfolge der Meridiane und der Organfunktionskreise. Ich habe mehrfach die Reihenfolge der Übungen vertrauscht, um zu vergleichen. Die größte Wirkung tritt nach meiner Erfahrung in genau dieser Reihenfolge der Organuhr beziehungsweise dem Meridianfluss entsprechend auf. Vielen geht es so, dass sie diese Übungen vermissen, wenn sie sie nach längerer Übung mal aus irgendeinem Grunde nicht umsetzen.
5. Wir integrieren auch immer mehr die optimale Körperstatik in die Übungen. Die optimale Körperstatik zu erlernen braucht natürlich ein wenig Zeit und viel Aufmerksamkeit.
Dies alles kann in einem nach den Herbstferien Ende Oktober beginnenden Kurs zur selben Uhrzeit am selben Ort erlernt und vertieft werden.
Bei Interesse an dieser Probestunde bitte gerne vorher verbindlich anmelden.
Bitte Matte/Decke zum Unterlegen, bequeme Kleidung.