Menschenrechte unter Druck - Was gibt Hoffnung?

Es sind zumeist düstere Nachrichten, die zurzeit die Schlagzeilen bestimmen. Nachrichten von Kriegen und Katastrophen, und immer geht es dabei um massive Verletzungen von Menschenrechten. Mit der krisenhaften Entwicklung, die heute im Globalen wie auch im eigenen Land zu beklagen ist, scheint die Hoffnung auf Lebensumstände, die allen Menschen ein würdiges Dasein garantieren, zu schwinden.
Was können wir tun, um die Stärke des Rechts gegen das Recht der Stärkeren zu verteidigen? Was um die Menschenrechte als Kompass unseres eigenen Handelns nicht zu verlieren? So prekär die Lage scheint, ist sie doch nicht hoffnungslos. Allerdings sind es heute weniger die Vereinten Nationen, die Chancen für eine wirkungsvolle Menschenrechtsarbeit bieten, als die Kommunen. Städte wie Barcelona oder New York zeigen, wie es gehen kann. Ideen munizipalistischer Bewegungen von unten, die die Verwirklichung von Rechten immer auch im Kontext von Regulierung und Umverteilung sehen, gewinnen an Bedeutung. Thomas Gebauer ist Psychologe, Publizist und langjähriger Menschenrechts- und Entwicklungspolitiker. Er war von 1996 bis 2018 Geschäftsführer der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international und prägte deren kritisch-politischen Ansatz humanitärer Hilfe. In seinen Analysen beschäftigt er sich mit globaler Ungleichheit, Gesundheitspolitik und der politischen Dimension von Solidarität.

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Termine


  • 22.09.2026 ab 19:00 bis 21:00 Uhr

Veranstalter


Ökumenisches Zentrum Oldenburg e.V.
Kleine Kirchenstraße 12
26122 Oldenburg
04412489524
eine-welt@oezo.de
https://www.özo.de/

Eintritt


  • frei

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