Was heute SMS und MMS über das Handy, Tweets auf
Twitter, Nachrichten auf WhatsApp oder Messages auf
Instagram sind, waren in der analogen Welt Ende des
19. und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein Bildpostkarten.
Mit ihnen konnte man unkompliziert und günstiger
als mit Briefen Nachrichten und Grüße versenden.
Wie jedes andere Medium, wurden sie jedoch nicht nur
dazu genutzt, den Urlaubsort vorzustellen oder Festtagsgrüße
auszutauschen, sondern dienten häufig auch
dazu, mehr oder weniger offen politische Botschaften,
ethnische Vorurteile und rassistische Stereotype zu
verbreiten.
Die Ausstellung verfolgt jedoch nicht nur das Ziel, etwas
Vergangenes zu präsentieren. Vielmehr will sie Besucherinnen
und Besucher über Motive und Bildsprachen
aufklären, damit sie lernen, sowohl Antisemitismus als
auch andere Formen diskriminierender Etikettierungen
in der Gegenwart zu erkennen und zu deuten; denn nur
wenn man in der Lage ist, Codes zu dechiffrieren und
Symbole zu erschließen, kann man sich dagegen wehren.
Weitere Informationen
Termine
- 16.01.2026 ab 10:00 bis 12:00 Uhr
- 17.01.2026 ab 10:00 bis 13:00 Uhr
- 17.01.2026 ab 15:00 bis 17:00 Uhr
- 18.01.2026 ab 11:00 bis 13:00 Uhr
- 18.01.2026 ab 15:00 bis 17:00 Uhr
- 19.01.2026 ab 10:00 bis 12:00 Uhr
- 20.01.2026 ab 10:00 bis 12:00 Uhr
- 21.01.2026 ab 10:00 bis 12:00 Uhr
- 22.01.2026 ab 10:00 bis 12:00 Uhr
- 23.01.2026 ab 10:00 bis 12:00 Uhr
Veranstalter
Katholische Kirchengemeinde St. Willehad
Eichenstr. 57
26131 Oldenburg
0441 957020
https://www.st-willehad-oldenburg.com
Eintritt
- frei
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