oldenburg_degodehaus_froschperspektive_quer_2009_vb_02, © OTM | Verena Brand

Degodehaus

Degodehaus

Das Degodehaus gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt und fällt mit seiner auffällig verzierten Fassade besonders ins Auge. 1502 erbaut, überstand es den großen Stadtbrand von 1676 und ist heute das letzte mittelalterliche Patrizierhaus in Oldenburg. Zu seinem Namen kam der Fachwerkbau 1860, als der Kaufmann Dietrich Wilhelm Degode hier eine Kolonial- und Manufakturwarenhandlung mit Kaffeerösterei eröffnete. Die Oldenburger schätzten besonders die hohe Qualität des „Degode-Kaffees“. Heute befindet sich in dem geschichtsträchtigen Gemäuer gegenüber vom Rathaus ein Schuhgeschäft.

Besonderes Deckengemälde

Das Degodehaus ist auch von innen sehenswert: 1645 gab der damalige Besitzer Hermann Mylius von Gnadenfeld ein besonderes Deckengemälde der damals bekannten Erdteile Europa, Asien, Afrika und Amerika in Auftrag. Lange Jahre von einer Stuckdecke überlagert, wurde es erst 1992 zufällig wiederentdeckt, freigelegt und restauriert. Das Gemälde kann während der Öffnungszeiten des Geschäftes besichtigt werden.

 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten für Degodehaus

09:30 - 18:00

Montag 09:30 - 18:00 Uhr
Dienstag 09:30 - 18:00 Uhr
Mittwoch 09:30 - 18:00 Uhr
Donnerstag 09:30 - 18:00 Uhr
Freitag 09:30 - 18:00 Uhr
Samstag 19:00 - 16:00 Uhr