<a href="https://maps.google.com/maps/contrib/102657881090700784970/photos">Sven Müller</a>, © google

Degodehaus

Der auffällige Fachwerkbau von 1502 konnte den großen Stadtbrand 1676 überstehen und ist als letztes mittelalterliches Patrizierhaus in Oldenburg bekannt. Seine heutige Gestalt erhielt das Haus 1617, als Johann Mausolius das Haus übernahm. 1637 schenkte es Graf Anton Günther an Hermann Mylius, ein Oldenburgischer Diplomat, zur Hochzeit .1860 kaufte es der Kaufmann Dietrich Wilhelm Degode und gründete am 1. Juli 1860 eine Kolonial- und Manufakturwarenhandlung. Seitdem trägt das Haus den Namen Degode. Degode hatte neben seiner Kolonialwarenhandlung eine bedeutende Kaffeerösterei aufgebaut. Der "Degode-Kaffee" war von hoher Qualität und erfreute sich in Oldenburg großer Beliebtheit. erfreute sich in Oldenburg großer Beliebtheit. 

Das Fachwerkhaus mit seinem steilen Giebel besitzt im Inneren eine sehenswerte Holzdecke. 1645 wurde diese vom damaligen Besitzer, Hermann Mylius von Gnadenfeld, in Auftrag gegeben. Sie zeigt eine allegorische Darstellung der damals bekannten Erdteile Europa, Asien, Afrika und Amerika. Dieses besondere Deckegemälde wurde seit 1790 durch eine Stuckdecke überdeckt und erst 1992 zufällig wieder entdeckt, frei gelegt und restauriert. 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten für Degodehaus
Montag09:30–18:00 Uhr
Dienstag09:30–18:00 Uhr
Mittwoch09:30–18:00 Uhr
Donnerstag09:30–18:00 Uhr
Freitag09:30–18:00 Uhr
Samstag10:00–16:00 Uhr
SonntagGeschlossen

Online Bewertungen

zum Degodehaus

Kann man, muß man aber nicht gesehen haben. Das liegt sicher an der persönlichen Erwartungshaltung…
Anonym
08.10.2017
Eine wirklich interessante Sehenswürdigkeit. Kunstvolles Fachwerk, historisch einmalige Baukunst…
Anonym
12.10.2017
Ich wohne dort gern!
Anonym
06.01.2017
Sieht hübsch aus aber man kann nicht rein oder so.
Anonym
14.02.2016
Ein tolles Fachwerkhaus
Anonym
01.05.2017