Ehrlich. Queer. Selbstbestimmt. Es ist die Suche nach einer Perspektive und Lebensrichtung, die die queere Deutsch-Iranerin Mina Richman schon früh zur Musik treibt. In Berlin geboren, aber in der Kleinstadt Bad Salzuflen aufgewachsen, pendelt sie zwischen den Welten und entdeckt in der CD-Sammlung ihrer Tante Schätze wie Joan As Policewoman und Nina Simone.
2022 veröffentlicht sie ihre Debüt-EP „Jaywalker“, mit der sie als beste Newcomerin für den PopNRW Preis nominiert wird. Der Solidaritäts-Song „Baba Said“ geht während der Revolution im Iran viral. Aktivismus mit Musik zu verbinden versteht sie als Pflicht und Notwendigkeit.
In ihrem Debütalbum (2024, Ladies&Ladys) stellt sich Mina Richman dem Erwachsenwerden. Gemeinsam mit ihrer Band und dem Produzenten Tobias Siebert (Juli, Enno Bunger) entwickelte sie einen vielseitigen Sound, inspiriert von Soul- und Blues-Klassikern und modernen Folk- und Hip-Hop-Produktionen. Von DLF Kultur und FluxFM zum Album der Woche gekürt, spielte sie u.a. beim Orange Blossom Special, Traumzeit, Fusion, Waves Vienna und Reeperbahn Festival.
Präsentiert vom Kulturkombinat Kamp e.V.
