„In einer Welt schrumpfender gesellschaftlicher Handlungsspielräume und polarisierter Narrative war unsere Arbeit noch nie so dringend – und so verletzlich.“ (Joumana El Zein Khoury, Geschäftsführerin von World Press Photo)
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und was, wenn ein Bild uns nur streift oder oberflächlich erreicht?
Im Rahmen eines wöchentlichen Kurses wollen wir World Press Interessierten die Möglichkeit geben, sich mit dieser Ausgangsproblematik künstlerisch zu beschäftigen.
Anknüpfend an einen gemeinsamen Besuch der World Press Photo Ausstellung wollen wir uns in diesem Projekt damit auseinandersetzen, welche Aspekte ein Foto aussagekräftig und ansprechend machen und wie wir in diese meist dokumentarische Bildwelt eintauchen können.
Der Projektkünstler P. Holthuizen hilft dabei, die Bilderwelten der Ausstellung aufzuschlüsseln und sich in das Gesehene hineinzuversetzen.
Nach dem Ausstellungsbesuch geht’s im Atelier darum, diese Bilder einzeln oder im Team künstlerisch weiterzudenken, „umzuformulieren“, zu erweitern oder auf andere Themen zu übertragen. Dabei steht jegliches künstlerische Medium offen – ein interdisziplinärer Ansatz ist höchst erwünscht!
Jede:r hat die Möglichkeit, die Kraft zu finden, die sie/ihn trägt und Freude macht.
Am Ende der vier, dreistündigen Termine steht eine gemeinsame Inszenierung und Präsentation der erarbeiteten Projektergebnisse an einem gemeinsam zu wählenden Ort.
Dozent: Peer Holthuizen
Termin: 5.2.; 4.3.; 11.3.2026 ; zzgl. 1 Termin oder 1x Doppeleinheit, 17.45 - 20.45 Uhr
Ausstellungsbesuch: 24.02.2026 | vormittags
Preis: 350,00
Teilnehmende: ab 18 Jahre, max. 10 Personen
Kurs-Nr.: 8635
