Leni Riefenstahls Bildwelten von Triumph des Willens und Olympia stehen für perfekt inszenierten Körperkult, für die Feier des Überlegenen und Siegreichen. Und zugleich für das, was sie nicht erzählen: die Verachtung des Unvollkommenen und Schwachen. Die Ästhetik ihrer Bilder ist präsenter denn je. Damit auch ihre Botschaft. RIEFENSTAHL geht dieser Frage anhand der Dokumente aus ihrem Nachlass nach. Bild für Bild, Facette für Facette legt er Fragmente ihrer Biografie frei und setzt sie in einen erweiterten Kontext von Geschichte und Gegenwart. Der Cutter des Films, Stephan Krumbiegel, der zentral an der Konzeption und Gestaltung des Films beteiligt war, wird den Film einführen und anschließend diskutieren. Nach der Ausbildung zum Ingenieur für Medientechnik begann Stephan Krumbiegel seine berufliche Laufbahn 1991 als Co-Regisseur und Cutter für einen Dokumentarfilm über Entwicklungshilfeprojekte in Westafrika. Im Anschluss arbeitet er über mehrere Jahre freiberuflich als Aufnahme- und Produktionsleiter. Parallel dazu schneidet er studentische Filme im Umfeld der Filmakademie Baden-Württemberg und der DFFB. Seit 1996 arbeitet er als freier Cutter und schneidet Dokumentar- und Spielfilme. Seit 2007 ist er Professor im Studiengang Montage der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.

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Termine
- 13.02.2026 ab 19:00 bis 21:00 Uhr
Veranstalter
Haus für Medienkunst Oldenburg
Katharinenstraße 23
26121 Oldenburg
0441/235-3208
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- frei
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