Albrecht von Lucke

Vortrag und Diskussion | VHS│Kompass: Krieg, Klima, Corona

Seit dem Mauerfall 1989 und dem Ende des Kalten Krieges glaubte Europa an die Friedensdividende, an die Unmöglichkeit eines großen heißen Krieges auf unserem Kontinent. Die Globalisierung sollte der Garant eines kapitalistischen Friedens durch immer größere ökonomische Verflechtung sein. Doch mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist dieser Traum brutal geplatzt. Wir erleben eine Epoche dramatischer Entscheidungen - mit einem neuen Systemkonflikt zwischen Russland, China und dem Westen. Noch ist keineswegs ausgemacht, ob die Demokratie sich im 21. Jahrhundert durchsetzen wird und wie die globalen Probleme zu bewältigen sind, nicht zuletzt die Klima-Erwärmung als die eigentliche Jahrhundertaufgabe. Gibt es noch eine Aussicht auf eine friedliche, nachhaltige Entwicklung - und was verlangt uns die vielbeschworene "Zeitenwende" tatsächlich ab? Albrecht von Lucke, geboren 1967 in Ingelheim am Rhein, ist Volljurist und Politikwissenschaftler. Seit 1989 lebt er in Berlin, seit 2003 ist er Redakteur der "Blätter für deutsche und internationale Politik". Darüber hinaus ist er regelmäßiger Gast in Hörfunk und Fernsehen, u.a. im ARD-Presseclub, in der Phönix-Runde, bei Anne Will, Maybrit Illner und Sandra Maischberger. 2014 wurde Albrecht von Lucke mit dem Lessing-Förderpreis für Kritik ausgezeichnet, 2018 mit dem Otto-Brenner-Preis »Spezial«.

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Termine


  • 21.03.2023 ab 18:00 bis 20:00 Uhr

Veranstalter


Volkshochschule Oldenburg gGmbH
Karlstraße 25
26123 Oldenburg
0441 92391-50
info@vhs-ol.de
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  • frei

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