Das Institut

21.11.2020 - 21.11.2020

Uraufführung
Ein Wissenschaftskrimi von Ulrike Syha

Wissenschaft agiert global und dennoch oft außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung. Der Corona-Virus und der Lockdown des Frühjahrs haben zwar das Interesse der Gesellschaft an der Wissenschaft – zumindest zeitweise – verstärkt, aber was in den Laboren, Universitätsinstituten und Forschungszentren passiert, entzieht sich meist immer noch dem Verständnis und der Kenntnis von Nicht-Spezialisten. In Medien, Literatur und Film wird Wissenschaft wahlweise glorifiziert oder dämonisiert, und mit ihr die Menschen dahinter. Im 21. Jahrhundert, dem Zeitalter der Digitalisierung und des Klimawandels, haben sich auch die Bedingungen von Forschung verändert. Es ist nicht mehr nur wichtig, was kommuniziert wird, sondern auch wie. Es gilt abzuwiegen, wo in dem Geflecht aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft man sich selbst positionieren will. In ‚Das Institut‘ schickt Ulrike Syha eine Gruppe internationaler Wissenschaftler*innen in eine Extremsituation: Im Labor einer Forschungsstation sind wichtige Daten verschwunden, und schnell wird klar, dass nur jemand aus der Gruppe selbst dafür verantwortlich sein kann. Wer steckt dahinter, was will der — oder diejenige damit erreichen? Zieht jemand anderes im Hintergrund die Fäden? Die Uhr tickt.