Amsterdam

Amsterdam

von Maya Arad Yasur
aus dem Hebräischen von Matthias Naumann

„Regisseurin Ebru Tartıcı Borchers gibt der in sechs Stimmen verkörperlichten erzählerischen Polyphonie reichlich luftigen Raum zur Entfaltung.“ (nachtkritik)

„Spannender als jeder Krimi […] toll umgesetzt […] selten so begeistert!“ (Marcus Behrens auf Bremen 2)

Eines Tages liegt eine sehr hohe Gasrechnung vor der Tür einer jungen israelischen Violinistin in Amsterdam. Die Forderung der Gaswerke stammt aus dem Jahr 1944 und ist offenbar niemals beglichen worden. Im Zuge ihrer Nachforschungen zum Ursprung der mysteriösen Rechnung landet sie unversehens in den Zeiten des Holocaust, dessen Spuren sich tief in die Etagen ihres Wohnhauses gegraben haben.

Ein dunkles Kapitel der Geschichte öffnet sich langsam vor ihr und zerrt ihre eigene Herkunft und Biografie plötzlich in den Fokus. Ihre bisher recht sorgenfreie Realität und das tolerante, weltoffene Amsterdam des 21. Jahrhunderts beginnt sich vor ihren Augen zu verändern.

Die israelische Autorin Maya Arad Yasur erzählt diese spannende Geschichte poetisch und mit feinem Humor. Verschiedene Stimmen rekonstruieren, was passiert sein könnte, ergänzen und widersprechen sich und spiegeln zugleich, wie das Selbst- und Weltbild der Protagonistin ins Wanken gerät.

Das Regieteam um Ebru Tartıcı Borchers, das letzte Spielzeit bereits erfolgreich das Kinderstück ,Krähe und Bär‘ für das Oldenburgische Staatstheater und das Ohnsorg Theater Hamburg inszeniert hat, erzählt diese Geschichte in ihrer eigenen Bild- und Bewegungssprache.

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Termine


  • 03.02.2023 ab 20:00 Uhr

Veranstalter


Oldenburgisches Staatstheater
Theaterwall 28
26122 Oldenburg
+49 441 2225111

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