Karl Schwoon, In Memoriam Bauhaus Dessau I, vor 1973, Acryl, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, erworben 1973., © Landesmueum für Kunst und Kulturgeschichte

Das Bauhaus in Oldenburg

27. April bis 4. August 2019

Das von Walter Gropius 1919 in Weimar als Schule für Gestaltung gegründete Bauhaus prägte maßgeblich Architektur, Design und Kunst der Moderne und sie gilt als wirkungsvollster Exportartikel von Kultur aus Deutschland im 20. Jahrhundert. 2019 findet das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses als eines der großen Kulturereignisse des Jahres 2019 statt. Deutschlandweit beteiligen sich Museen und Institutionen am Jubiläum. 

Das Landesmuseum Oldenburg war bereits seit seiner Gründung mit dem Staatlichen Bauhaus verbunden. Walter Müller-Wulckow, der 1921 zum Direktor des Landesmuseums ernannt wurde, war einer der ersten Museums­direktoren in Deutschland, der die Bauhaus-Ideen durch den Erwerb von Möbeln und Produkten unterstütze. In enger Zusammenarbeit mit der Oldenburger "Vereinigung für junge Kunst" gelang so ein Transfer in die Provinz. Müller-Wulckow regte Künstler des Oldenburger Landes darüber hinaus an, ihre Ausbildung am Bauhaus zu absolvieren.

Das Forschungsprojekt "Das Bauhaus in Oldenburg – Avantgarde in der Provinz" untersucht die Geschichte des Zusammenwirkens des Landesmuseums mit dem Bauhaus während der Zeit der Weimarer Republik sowie das Wirken von vier Bauhäuslern aus Oldenburg und Ostfriesland. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden 2019 in einer großen Ausstellung im Augusteum gezeigt. Das Projekt ist zentraler Beitrag des Landes Niedersachsen zum 100-jährigen Jubiläum der Gründung des Bauhauses 2019.

Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Forschungsprojekt >>

<a href="https://maps.google.com/maps/contrib/112295332429726574180/photos">Hans-Dieter Bammann</a>, © google
Elisabethstraße 1, 26135 Oldenburg

Augusteum | Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg

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