Werbeschild "Oldenburg handelt fair" in einem Fenster., © schrift & form Matthias Glanz e.K.

Fair gehandelt

Auf Augenhöhe zu handeln ist die Basis der Geschäfte und Cafés, die aus voller Überzeugung nachhaltig agieren. Rubio in der Blumenstraße ist der erste Bioladen in Oldenburg, bei dem man alle Produkte unverpackt erwerben kann. Hella & Hermann in der Burgstraße ist erste Adresse für Fair Fashion und im Weltladen in der Kleinen Kirchenstraße bekommt man seit 2004 den Oldenburg Stadtkaffee, ein Not-for-Profit-Projekt.

Auch im CONTIGO Fairtrade Shop (spanisch: „mit dir“) in der Staustraße werden seit 2007 mehrmals wöchentlich ausschließlich BIO-Kaffees aus fairem Handel geröstet. Der farbenfrohe Laden fairzaubert mit Tee und Schokolade, edlem Schmuck, hochwertigen Lederwaren und Geschenkideen. Eine Ursprungsinformation zu jedem Produkt, die die Menschen mit ihrer Geschichte hinter dem Produkt zeigt, ist das faire i-Tüpfelchen.

Vegan geht es bei VEGGIEMAID AM DAMM zu. Das Motto bei der Gründung 2013 lautete „Nicht lange schnacken, auch machen!“. 

Oldenburg handelt fair

2019 wurde Oldenburg offiziell als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Für diesen Titel nachzuweisen waren ein Ratsbeschluss zum Fairen Handel, die Gründung einer Steuerungsgruppe zur Koordination der lokalen Fairtrade-Town-Aktivitäten, eine auf der Einwohnerzahl Oldenburgs basierende Anzahl an Lebensmitteleinzelhändlern, Gastronomen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen, die den Fairen Handel auf lokaler Ebene vorantreiben, notwendig. 2018 gründete sich dafür das Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“, das nicht nur regelmäßig Aktionen wie Filmvorführungen, Verköstigungen oder Stadtrundgänge zum Thema bietet, sondern auch eine Website mit Hinweisen zu fairen Einkaufs- und Genießerecken in Oldenburg: www.oldenburg-handelt-fair.de.